Gutes Motorikspielzeug passt zu dem, was dein Kind gerade lernt. Mit einem Jahr ziehen sich Kinder hoch, steigen auf Dinge und schieben alles vor sich her. Mit zwei Jahren wollen sie balancieren, klettern und springen. Spielzeug, das diese Bewegungen erlaubt, wird lange bespielt. Spielzeug, das nur eine Funktion hat, landet nach zwei Wochen im Regal.
In diesem Ratgeber gehen wir die ersten zwei Lebensjahre Phase für Phase durch. Du findest eine Übersicht zum Nachschlagen und erfährst, warum sich gerade bei Motorikspielzeug das Mieten lohnt.
Grobmotorik und Feinmotorik: der Unterschied
Grobmotorik meint die großen Bewegungen des ganzen Körpers: krabbeln, laufen, klettern, balancieren. Feinmotorik meint die kleinen Bewegungen der Hände und Finger: greifen, stecken, stapeln, malen.
Beides entwickelt sich parallel, aber in den ersten zwei Jahren steht die Grobmotorik im Vordergrund. Wer nach Motorikspielzeug für Kleinkinder sucht, meint deshalb meist Spielzeug, auf dem Kinder klettern, das sie schieben oder auf dem sie balancieren können.
Motorikspielzeug für Babys (6 bis 12 Monate)
In dieser Zeit lernen Babys, sich zu drehen, zu robben, zu krabbeln und sich hochzuziehen. Sie brauchen vor allem Platz auf dem Boden und Dinge, an denen sie sich festhalten und über die sie krabbeln können.
Motorikspielzeug ab 1 Jahr
Zwischen dem ersten und zweiten Geburtstag machen die meisten Kinder ihre ersten freien Schritte. Danach üben sie stundenlang: steigen auf alles, was sie erreichen, tragen Dinge durch die Wohnung und schieben Kartons vor sich her.
Stapelsteine: steigen, sortieren, krabbeln
Stapelsteine sind ab einem Jahr zugelassen. Einjährige krabbeln darüber, tragen sie herum, setzen sich hinein und sortieren sie nach Farben. Später werden daraus Treppen, Brücken und Balancierpfade. Die Steine wiegen je etwa 180 Gramm und halten trotzdem einen Erwachsenen aus.

Schieben und Rutschen
Kinder, die gerade laufen lernen, schieben gerne etwas vor sich her. Ein Lauflernwagen mit Bremse oder ein schwerer Karton geben Halt. Rutschfahrzeuge, auf denen das Kind sitzt und sich mit den Füßen abstößt, kommen meist ein paar Monate später.
Feinmotorik nebenbei
Steckspiele, große Bausteine und Stapelbecher üben die Hände. Achte darauf, dass keine Teile so klein sind, dass ein Kind sie verschlucken kann.
Motorikspielzeug für 2-Jährige
Mit zwei Jahren laufen Kinder sicher und wollen mehr: auf etwas balancieren, herunterspringen, über Hindernisse klettern. Jetzt lohnt sich Spielzeug, das sich umbauen lässt, weil die Kinder ihre eigenen Aufgaben erfinden.
Balancieren auf Stapelsteinen
Leg die Steine in einer Reihe aus und lass dein Kind von Stein zu Stein steigen. Wird es sicherer, vergrößerst du den Abstand oder legst zwei Steine übereinander. Das Spiel „Der Boden ist Lava" funktioniert schon mit Zweijährigen.
Bauen, schaukeln, rollen mit MODU
Das MODU Dreamer Set besteht aus großen Schaumstoffblöcken, Verbindern und Rädern. Daraus baust du mit deinem Kind eine Wippe, ein Rutschauto oder eine kleine Rampe. Zweijährige bauen noch mit Hilfe, ab drei schaffen viele Kinder einfache Fahrzeuge allein.

Laufrad und Bälle
Viele Kinder steigen zwischen zwei und drei Jahren aufs Laufrad. Wichtig ist, dass beide Füße flach auf dem Boden stehen. Bälle zum Werfen, Fangen und Kicken üben die Koordination von Augen und Körper.
Übersicht: Welches Motorikspielzeug in welchem Alter
| Alter | Was das Kind übt | Passendes Spielzeug |
|---|---|---|
| 6 bis 12 Monate | Krabbeln, Hochziehen, Greifen | Weiche Blöcke, Bälle, Stütze zum Hochziehen |
| 12 bis 18 Monate | Erste Schritte, Steigen, Tragen | Stapelsteine, Lauflernwagen, Stapelbecher |
| 18 bis 24 Monate | Klettern, Schieben, Rutschen | Stapelsteine, Rutschfahrzeug, großes Bauspielzeug |
| 2 bis 3 Jahre | Balancieren, Springen, Bauen | Stapelstein-Parcours, MODU, Laufrad, Bälle |
Die Altersangaben sind Richtwerte. Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo, und manche überspringen eine Phase ganz. Wenn du Fragen zur Entwicklung deines Kindes hast, sprich mit deiner Kinderärztin oder deinem Kinderarzt.
Worauf du bei Motorikspielzeug achten solltest
Mieten statt kaufen: Motorikspielzeug wächst schneller raus als Kleidung
Die Phasen in den ersten Lebensjahren dauern oft nur wenige Monate. Was heute jeden Tag benutzt wird, interessiert dein Kind ein halbes Jahr später nicht mehr. Gerade bei großem, hochwertigem Spielzeug steht dann viel Geld im Kinderzimmer herum.
Bei LittleLoopa mietest du Motorikspielzeug für die Phase, in der dein Kind es braucht. Du kannst Stapelsteine mieten oder MODU mieten, ab einem Monat. Passt es nicht mehr, schickst du es zurück oder tauschst gegen das nächste Set. Und wenn dein Kind gar nicht mehr loslassen will, wird die gezahlte Miete beim Kauf voll angerechnet.
Welches Motorikspielzeug eignet sich ab 1 Jahr?
Spielzeug zum Steigen, Schieben und Tragen: Stapelsteine, ein Lauflernwagen mit Bremse, große weiche Bausteine und Stapelbecher für die Hände.
Was ist gutes Motorikspielzeug für 2-Jährige?
Alles, worauf Kinder balancieren, klettern und springen können, zum Beispiel ein Parcours aus Stapelsteinen, großes Bauspielzeug wie MODU oder ein Laufrad.
Ab wann sind Stapelsteine geeignet?
Der Hersteller gibt Stapelsteine ab einem Jahr frei. Einjährige krabbeln darüber und sortieren sie, Balancieren kommt meist ab zwei Jahren dazu.
Was ist der Unterschied zwischen Grob- und Feinmotorik?
Grobmotorik sind die großen Bewegungen des Körpers wie Laufen und Klettern. Feinmotorik sind die kleinen Bewegungen der Hände wie Greifen und Stecken.
Lohnt es sich, Motorikspielzeug zu mieten?
Bei großem, hochwertigem Spielzeug oft ja, weil Kinder die Phasen schnell durchlaufen. Bei LittleLoopa mietest du ab einem Monat, tauschst flexibel und bekommst die Miete beim Kauf voll angerechnet.




